Arbeitsschwerpunkte

  • Geschichte der Sozialpolitik im ländlichen Raum
  • Geschichte der Geschichtswissenschaft im 19. und 20. Jahrhundert
  • Geschichte der angewandten Humanwissenschaften
  • Geschichte der Intellektuellen in Europa im 20. Jahrhundert
  • Geschichte des modernen Verwaltungsstaates
  • Formen der Inklusion/Exklusion von Armen und Fremden in der Longue durée

Studium

1974-1984 Studium der Geschichte, Romanistik, Philosophie und Soziologie in Münster und Paris

Promotion

1984 Promotion Neuere und Neueste Geschichte, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 1984, Prof. Dr. K. Priester

Habilitation

1997 Neuere und Neueste Geschichte, Technische Universität Darmstadt, 1997, Prof. Dr. Christof Dipper

beruflicher Werdegang

2011–2012 Fellow am St Antony’s College Oxford
2010–2011 Fellow im IGK „Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive“ an der Humboldt-Universität zu Berlin
2005 Gastprofessur an der Université Paris VII − Denis Didérot
2003 Gastprofessur an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales in Paris
1999 Gastprofessur an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales in Paris
seit 1996 C4-Professur für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Trier
1996 Vertretung der Professur für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Trier
1994–1995 Vertretung der Professur für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Tübingen
1990–1996 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Geschichte, TU Darmstadt
1987–1990 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte, TU Darmstadt
1984–1987 Tätigkeit im Verlagswesen
1982–1983 Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

Funktionen/Mitgliedschaften

2013 Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG
seit 2010 Mitglied in der Hist. Komm. der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
seit 2009 Geschäftsführender Direktor des Forschungszentrums Europa: Strukturen langer Dauer und Gegenwartsprobleme, Universität Trier
seit 2009 Projektleiter im Forschungsverbund „Nach dem Boom. Forschungen zur Entwicklung westeuropäischer Industriegesellschaften im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts“, Universitäten Trier und Tübingen (Förderer: DFG)
2007–2013 Mitglied im Wissenschaftsrat
seit 2006 Mitherausgeber der Reihe „Inklusion/Exklusion“
2006 Verdienstkreuz des Landes Rheinland-Pfalz
2005–2013 Vorstandsmitglied und Projektleiter des Landesforschungsclusters „Gesellschaftliche Abhängigkeiten und soziale Netzwerke“, Universitäten Trier u. Mainz
2005–2008 Sprecher des SFB 600 „Fremdheit und Armut“, Universität Trier
seit 2004 Mitherausgeber der Fachzeitschrift „Journal of Modern European History“
seit 2004 Mitglied des Teams 1: „Institutions, Networks and Communities” des Forschungsverbundes „Representations of the Past. The Writing of National Histories in Europe” der European Science Foundation
seit 2004 Mitherausgeber der Reihe „Moderne Zeit. Neue Forschungen zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts“
2002–2012 Teilprojektleiter im SFB 600, Universität Trier (Teilprojekte A6, B4, B5 und SYN)
2002–2007 1. Vorsitzender des Arbeitskreises für Moderne Sozialgeschichte
seit 1999 Mitherausgeber der Reihe „Ordnungssysteme. Studien zur Ideengeschichte der Neuzeit“
seit 1997 Mitherausgeber der Fachzeitschrift „Neue Politische Literatur“
1997–1999 Sprecher des SFB 235 „Zwischen Maas und Rhein“, Universität Trier

Bibliographie im Aufbau

Raphael, Lutz (2016): Industriearbeit(er) nach dem Boom. Bundesrepublikanische Entwicklungen im westeuropäischen Vergleich, in: Sonja Levsen/Cornelius Torp (Hgg.): Wo liegt die Bundesrepublik?  Vergleichende Perspektiven auf die westdeutsche Geschichte, Göttingen, S. 207–231.
Raphael, Lutz (2016): Die Geschichte der Bundesrepublik schreiben als Globalisierungsgeschichte, in: Frank [u.a.] Bajohr (Hg.): Mehr als eine Erzählung. Zeitgeschichtliche Perspektiven auf die Bundesrepublik, Göttingen, S. 203–218.
Doering-Manteuffel, Anselm/Raphael, Lutz (2016): Nach dem Boom. Neue Einsichten und Erklärungsversuche, in: Anselm Doering-Manteuffel et. al. (Hgg.): Vorgeschichte der Gegenwart. Dimensionen des Strukturbruchs nach dem Boom, Göttingen, S. 9–36.
Raphael, Lutz (2016): Wie weiter nach Ulrich Herberts deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert?, in: Journal of Modern European History 14 (1), S. 6–8.
Raphael, Lutz/Wagner, Gert G. (2015): Das Potential von Mikrodaten sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Erhebungen und amtlicher Statistiken für die zeitgeschichtliche Forschung, in: Schmollers Jahrbuch (= 135), Berlin, S. 3–8.
Raphael, Lutz (2015): Schlusskommentar, in: Anselm Doering-Manteuffel/Jörn Leonhard (Hgg.): Liberalismus im 20. Jahrhundert, Stuttgart, S. 333–339.
Raphael, Lutz (2015): Bielefeld School of History, in: International Encyclopedia of the Social & Behavioral Sciences, 2nd edition, Vol. 2, S. 553–558.
Raphael, Lutz (2015): 1980er: Typische Jahre „nach dem Boom“, in: APuZ Aus Politik und Zeitgeschichte (46), S. 8–13, http://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/214871/1980er-jahre.
Raphael, Lutz/Coşkun, Altay (2014): Inklusion und Exklusion von Fremden und die Relevanz von Recht und Politik - Eine Einführung, in: Altay Coşkun/Lutz Raphael (Hgg.): Fremd und Rechtlos? Zugehörigkeitsrechte Fremder von der Antike bis zur Gegenwart. Ein Handbuch, Köln, Weimar, Wien, S. 9–56.